Kalahari
So, wir leben noch :-)
Gestern morgen, nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück, startete unsere eigentliche Reise. Suzie war auch startklar, in Windhoek noch die Reservekanister aufgefüllt, und dann schnell raus aus der Stadt. Nach und nach wurde der Verkehr auch immer weniger, die Landschaft veränderte sich. Anfangs noch sehr bergig, mit vielen Kurven, später einfach nur noch Schnur geradeaus durch ein flaches Nichts. Es war sehr windig und Suzie war ordentlich am schaukeln. Casi durfte fahren und ich schaute links und rechts in die Fantastische Landschaft. Da saßen dann auch plötzlich die Paviane an der Straße. Leider war ich immer zu langsam mit der nicht griffbereiten Kamera, so dass ich die Bilder nur in meinem Kopf habe. Das war dann der Augenblick, in dem ich registrierte: Hey, wir sind tatsächlich in Afrika!
Ab und an hielten wir an einem der vielen Picknickplätze entlang der B1, die Hauptverbindung in den Süden. Diese Straße ist auch asphaltiert, mal mehr, mal weniger gut. Es gibt nur wenige Orte, die wir passierten. Der erste kam schon nach 50 km, da lohnte es sich noch nicht zu tanken. Der nächste war Kalkrand, mit nur einer Tankstelle, bei der wir aber kein gutes Gefühl hatten. Wir fuhren einen kleinen Umweg nach Mariental, eine etwas größere Ortschaft mit mehreren Tankstellen. Die erste war gleich eine große Shell. In Namibia tankt man nicht selber, hier gibt es noch Tankwarte, die das übernehmen. Plötzlich stand ein kleiner bettelnder Junge an unserem Auto, der uns erzählte, wie hungrig er sei. Uff, das war schon nicht so einfach, hart zu bleiben und einfach wegzufahren. Das Problem ist, dass die Kinder von den Eltern und anderen Erwachsenen zum Betteln missbraucht werden. Gibt man den Kindern Geld, geben sie es an die Erwachsenen weiter, die davon Alkohol und / oder Drogen kaufen. Gibt man den Kindern Lebensmittel, werden diese weiterverkauft oder weggeschmissen. Tja, nicht alles in diesem Land ist schön 😞.
Dann bogen wir auch schon ab auf unsere erste Schotterpiste. In der Ferne sahen wir auch endlich die roten Sanddünen der Kalahari. Entlang der Piste sahen wir unsere ersten Antilopen (Impalas) und Strauße. Dann endlich, kamen wir an unserer Lodge an. Schnell die Sachen aufs Zimmer gebracht und ein wenig über das weitläufige Gelände gestreift. Dabei trafen wir auf Pferde, Esel, Kudus und - Geparden! Die Geparden sind allerdings eingezäunt, also keine Gefahr.
Nach dem Abendessen (es gab u. a. Springbok und Oryx), schauten wir uns noch den wunderschönen Sternenhimmel an. So ganz ohne Lichtverschmutzung der absolute Wahnsinn!
Und schwups, war schon der erste Safaritag vorbei. Die Nacht war echt kalt, aber heute sollen es noch über 30 Grad werden. Nach dem Frühstück (wir waren um 9.00 Uhr schon fast die letzten), haben wir noch ne kleine Wanderung gemacht. Jetzt ist Entspannung angesagt, nachher gehts dann mit dem offenen Geländewagen zu einem Game drive mit Gepardenfütterung und anschließendem Sundowner. Ich werde berichten 😁. Und jetzt kommen natürlich noch die Fotos:
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| Man beachte die Staubwolke hinter uns… |
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| Diese Gans ist dermaßen laut! Und wohnt leider vor unserem Zimmer…. |
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| Pferde gehören so einige zur Lodge. Man kann auch Reitausflüge buchen |
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| Soooo schön |























Bin durch für heute. Dankeschön 💕. Bild 11 lieb' ich 🤩
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