Living desert tour

Heute klingelte der Wecker wieder ziemlich früh, denn um 8.00 wurden wir schon von Kevin, einem Guide von Living desert Adventures, abgeholt. Mit uns fuhren noch 6 weitere Leute und ein zweiter Wagen mit ebenfalls 8 Leuten, raus in die Wüste. Zum Glück war es heute nicht so windig wie gestern. Kevin ging dann auf Spurensuche, während Ansgar, der zweite Guide, uns viel erklärte. Kevin war dann auch bei der Suche nach Wüstentieren sehr erfolgreich: zuerst haben wir den Namib Gecko gesehen, das persönliche Highlight für mich. Der sieht so toll aus. Gleich anschliessend haben wir dann noch ein Chamäleon füttern können (lecker Mehlwürmer), eine Blindschleiche (die, wie ich gelernt habe, keine Schlange ist, sondern eine Echse) durfte ich dann auch noch auf die Hand nehmen. Die Spinne Dancing White Lady haben wir dann zwar nicht gesehen, aber immerhin den Eingang zu ihrem Heim. Ok, ich war jetzt auch nicht wirklich traurig auf den Anblick verzichten zu müssen... Dafür gab es dann noch eine Sandviper (nicht so doll giftig, heilt nach ca 1 Woche wieder, wenn man gebissen wird) und noch eine kleine Echse, dessen Name ich vergessen habe. Zwischendurch fuhren wir mit den Geländewagen kreuz und quer und hoch und runter durch die Dünen. Mein Magen kam teilweise nicht so schnell hinterher, aber ich hatte ja zum Glück auch noch nicht viel gegessen . Warum die Dünen unterschiedliche Färbungen haben, der Strand in Swakopmund teilweise rot / pink ist haben wir auch gelernt: die rote Färbung ist Granat, die schwarze Eisen. Es waren super interessante und lehrreiche 4 Stunden in der Wüste, bei der wir auch interessante Menschen kennengelernt haben. Leider auch welche, die wir nicht kennenlernen wollten.... Am Nachmittag sind wir durch das quasi ausgestorbene Swakopmund gelaufen (Sonntags ist hier alles zu), haben lecker Bratwursthotdog und Toast am Imbisswagen gegessen und sind dann zu einer Lagune gelaufen, in der Flamingos leben. Ist schon ein cooles Gefühl, wenn dann so 30 - 40 Flamingos über dich rüberfliegen!Beim Abendessen sind wir heute auf Nummer Sicher gegangen: es gab Pizza . Das Namibia irgendwie auch ein Dorf ist, haben wir heute auch wieder festgestellt. In der Kalahari haben wir ein Paar aus Bochum kennengelernt. Die beiden haben wir dann im Sossusvlei getroffen und heute beim Pizza essen in Swakopmund auch wieder. Überhaupt lernt man hier schnell die Menschen kennen und tauscht die Erfahrungen, Tipps und Tricks miteinander aus. Hier sind alle gleich und keiner macht einen Unterschied, woher du kommst, was du bist und was du hast. Eigentlich schade, dass es nicht überall und immer so ist... Genug philosophiert, hier die Fotos des Tages:

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